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 am 08.09.2013

Kreisjugendwettkampf in Gronau

Die Jugendfeuerwehr Heuchelheim belegt den
 1. und 6. Platz (Altersgruppe I)
und den 5. Platz (Altersgruppe II) beim Kreiswettkampf !!!

    

    

    

    

    

    

    

    

    

    

    

    

    

    

    

    

    

   

    

Richtig pumpen und spritzen

RÖDERSHEIM-GRONAU: Feuerwehr-Nachwuchs trifft sich - Heuchelheim gewinnt

Katastrophenfall in Gronau am Sonntag: Mehrere Häuser brennen. Doch zum Glück ist es nur  eine Übung. Die Jugendfeuerwehren des Rhein-Pfalz-Kreises haben ihre Wettkämpfe bei den Gronauer Kameraden ausgetragen. Die Jugendfeuerwehr aus Heuchelheim hat dabei in der Gruppe der 14- bis 18-Jährigen den ersten Platz belegt.

Die Lage ist brenzlig: Mehrere Häuser stehen in Flammen. Zum Löschen wird ein Gewässer angezapft, Wasserschläuche müssen vorschriftsmäßig auf- und  wieder eingerollt, spezielle Knoten müssen gemacht werden. Und ein Feuerwehrmann kümmert sich um ein Unfallopfer am Boden, bringt den Verletzten in die stabile Seitenlage. Aber hoppla: Der vermeintlich  Verletzte springt völlig genesen wieder auf, greift selbst ins Geschehen.
Schließlich geht es hier auch nicht um einen echten Katastrophenfall, sondern um die Kreiswettkämpfe der Jugendfeuerwehren. Weil  die Gronauer Nachwuchstruppe in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag feiert, findet der Wettbewerb in ihrem Dorf statt. 14 Mannschaftenhaben sich angemeldet, sie sind in zwei Altersgruppen eingeteilt: die Zehn-  bis 13-Jährigen sowie die 14- bis 18-Jährigen. Sieben Wertungsrichter an neun Stationen nehmen die Zeit und begutachten das Geleistete.

[Die Jugendlichen treten in Sechsergruppen an und teilen sich auf.]

Es gilt feuerwehrtechnische Aufgaben zu meistern und Erste Hilfe nach den Dienstvorschriften des Feuerwehrverbandes zu leisten.  Dabei zählt auch Sportliches, wie das Zielwerfen mit Leinenbeuteln und das Halten des Gleichgewichts beim Rennen über einen Balken. Das richtige Pumpen und Spritzen gehört genauso dazu wie das korrekte  Anschließen der Saugrohre. Die Jugendlichen treten in Sechsergruppen an, teilen sich auf: Wassertrupp-Mann, Wassertrupp-Führer, Angriffstrupp-Mann und Angrifftstrupp-Führer, Maschinist und Staffelführer.
Es ist aber nicht nur die sportliche Herausforderung, die die jungen Leute an der Feuerwehr begeistert. “Es ist der Gruppenzusammenhalt und die Möglichkeit, Menschen in Not zu helfen”,sagt Tobias Landeck aus  Hochdorf-Assenheim. Das reizt auch die junge Jessica: “Die Mannschaft un der Zusammenhalt sind toll.”
Am Ende gibt es folgende Platzierungen: In der Gruppe der 14- bis 18-Jährigen belegt die  Jugendfeuerwehr aus Heuchelheim den ersten Platz, Fußgönheim den zweiten und Beindersheim den dritten Platz. Bei den Zehn- bis 13-Jährigen gewinnt die Jugendfeuerwehr aus Fußgönheim, gefolgt von Maxdorf und  Römerberg.
Im Rhein-Pfalz-Kreis gibt es 19 Jugendfeuerwehren mit 236 Mitgliedern, die Jugendlichen sind zwischen 10 und 18 Jahre alt. Spaß und Spiel, Spieleabende, Fahrradtouren, Kinobesuche, Zeltlager  und Freizeiten in Jugendherbergen gehören zum Programm. Unterstützt wird die Gronauer Jugendfeuerwehr von einem Förderverein mit 160 Mitgliedern. Weil dabei ehrenamtliches Engagement besonders wichtig ist,  bekommt der seit 22 Jahren aktive Jugendwart Heiko Theis die Ehrennadel der deutschen Jugendfeuerwehr in Silber. (uln)

              Löschangriff: 14 Mannschaften waren in Gronau am Start.       FOTO: KUNZ

[Bericht und Bilder erschienen in: “Die Rheinpfalz”, Frankenthaler Teil, am 10.09.2013]

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