Gerätehaus der 
 Feuerwehr Heuchelheim

Werdegang unseres Feuerwehrgerätehauses

Wir schreiben das Jahr 1972, die Orte Heßheim, Beindersheim, Heuchelheim, Großniedesheim und Kleinniedesheim werden zu einer Verbandsgemeinde zusammengefasst.
Diese Maßnahme schließt auch die Feuerwehr nicht aus. Die kleinen Ortswehren bleiben erhalten, die Wehr in Heßheim wird zur Stützpunktwehr ausgebaut. In unserem Dorf steht als Gerätehaus ein  altes Gebäude, das eine dringende Renovierung nötig hätte. Es wird überlegt, was zu tun ist.
Ein Kostenvoranschlag fällt sehr zu ungunsten der Renovierung aus. Nach langen Überlegungen  schlagen die Männer der Freiwilligen Feuerwehr vor, bei Übernahme der Baumaterialkosten durch die Verbandsgemeinde den Neubau in Eigenleistung zu erstellen. Die Planung wird vergeben, die  Zuschüsse beantragt. Ende des Jahres 1979 erhalten wir grünes Licht. Nun beginnt die Arbeit der Feuerwehr, es wird beraten, geplant, Termine werden festgelegt.
Im Januar 1980 wird bei  Minusgraden zwischen 9 und 12 mit dem Abriss begonnen. Schutt wird verladen und abtransportiert. Die Firma Hanewald aus Dirmstein stellt gegen geringes Entgelt Radlader und Lastwagen zur  Verfügung, zusätzlich fahren die Landwirte unter den Feuerwehrleuten mit ihren Fahrzeugen. Inzwischen ist der Februar vorbei, der Abriss und die Ausgrabungen beendet. Es wurden insgesamt 150  Tonnen Schutt und Aushub abgefahren. Im März werden Versorgungsleitungen verlegt, Fundamente und die Grundplatte betoniert. Anfang April, als die Außenmauern angelegt sind, kommt ein Tiefschlag,  der zu erwartende Zuschuss von der Landesregierung ist noch nicht genehmigt. dadurch tritt ein Baustopp von 3 Monaten ein. Im Juli kann es nun endlich weitergehen. Unterstützt durch die  freiwilligen Helfer Hans und Michael Ringelspacher wurden die Mauern errichtet, der Sturz über dem Einfahrtstor eingeschalt. Decke verlegen, Torsturz und Überbeton der Decke waren Arbeiten, die  im August ausgeführt wurden. Jetzt war das Obergeschoss daran. Maueren hochziehen, Treppen einschalen und betonieren.
Nachdem die Maurerarbeiten abgeschlossen sind, kann mit der Hilfe von  Ludwig Webel und Hannes Düllberg der Dachstuhl aufgeschlagen und Richtfest gefeiert werden. Nun kommt der Winter, früher als erwartet, das Dach wird provisorisch abgedeckt. Der Bau ruht bis  Frühjahr 1981.
Das Dach wird eingedeckt. Jetzt beginnen die Innenarbeiten, das Tor wird montiert. Fliesarbeiten und Putz von Firmen ausgeführt. Die Feuerwehrmänner treffen sich in Trupps  abwechselnd an verschiedenen Abenden und arbeiten weiter. Unter dem Dach im Obergeschoss wird die Isolation angebracht, Wasserleitungen und Stromkabel werden verlegt. Freiwillig haben am Bau noch  mitgeholfen Dieter Held und Bruno Briewe, wobei letzterer die Schrift über dem Tor gefertigt und der Feuerwehr als Geschenk übergeben hat. Über sämtliche Bauabschnitte wurde ein Film gedreht.
Nun ist es soweit. Der Termin der Einweihung steht fest, der Bau kann seiner Bestimmung übergeben werden. Die Freiwillige Feuerwehr besitzt nun einen zweckmäßigen Geräte- und Schulungsraum.

 

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